für Einsteiger – Das kostet ein Aquarium

Ein Komplettset erwerben und los geht es… Das ist der Grundgedanke der Einsteiger, was aber alles hinzukommt wird selten bedacht. Wenn es dann schnell dreckig wird und mal ein paar Fische sterben, verliert man häufig die Lust. Damit ihr aber langfristig Geld spart und Freude an einem schönen Aquarium habt, kann ich euch folgende Tipps geben.

Auswahl des Aquariums

Macht euch also erst mal Gedanken darum, was ihr eigentlich möchtet. Große Fische, kleine Fische, viel zu sehen, ein Landscape, Garnelen oder sogar nur einen Goldfisch im Glas. Haltet euch an den Satz, wer billig kauft, kauft zweimal. Achtet also am besten darauf, dass ihr das für euch geeignete Becken kauft. Fragt am besten in der Tierhandlung nach Hilfe und lasst euch beraten! Vergleicht dann die Preise in den einzelnen Shops und Handlungen. Ich empfehle euch ein Becken mit passendem Unterschrank, ähnlich wie meins.

Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass die meisten Schränke Kabelschlitze besitzen, in die ihr alle Schläuche und Kabel problemlos unterbringen könnt. Zusätzlich passt es optimal unter das Becken und ist farblich darauf abgestimmt. Ein Becken aus Weißglas ist teurer als eins aus Floatglas, sieht aber schöner aus, weil es die Wasserfarbe nicht so sehr verfälscht. Achtet außerdem auf einen verklebten oberen Rahmen, so kann kein Kondenswasser herauslaufen und unschöne Kalkspuren hinterlassen. So habt ihr weniger Arbeit und immer eine schöne Optik.

Beleuchtung, Filter und Heizer

Meiner Meinung nach liegt LED-Licht ganz klar vorn. Es gibt ein schöneres Licht und es besteht die Möglichkeit mit dimmbarer Beleuchtung den Sonnenauf- und Untergang zu simulieren. Außerdem ist eine LED-Beleuchtung günstiger als die herkömmlichen Leuchröhren. Bei der Auswahl des Filters solltet ihr auf die Handhabung bei der Reinigung achten. Ersatzfiltereinheiten, Matten und Schwämme sollte es natürlich auch zum Austausch geben. So würde ich nicht bei Onlinehändlern günstige Angebote kaufen oder gar auf billige Nachbauten der großen Firmen zurück greifen. Der Heizer sollte auf den Wasserinhalt des Beckens angepasst sein und ausreichend groß Dimensioniert sein, damit er das Wasser wärmen kann.

Bepflanzung – machs bunt!

Ein schönes Becken ist meistens eins, dass bunt und natürlich wirkt. Also gönnt euch Pflanzen! Nicht nur, dass sie schön aussehen, sie schenken den Fischen auch Sauerstoff und eine Versteckmöglichkeit und somit ein Ruheraum für eure Bewohner. Denn Stress ist das größte Problem für die kleinen Tiere. Viele Krankheiten resultieren aus Stress und dem damit angegriffenen Immunsystem. Schnell kann ein Fisch an einer dann eingeholten bakteriellen Infektion erkranken und daran verenden. Behandelt eure Fische dann schnellstmöglich, nachdem ihr die Erkrankung festgestellt habt. Die häufigsten Krankheiten sind die Weißpünktchenkrankheit und die Flossenfäule. Beide sind durch eine Arznei behandelbar und können euren Fischen das Leben retten.

Der Besatz – Fische ins Becken!

Haltet euch immer vor Augen, dass es ein eigenes Ökosystem ist, lasst eure Bewohner arbeiten aber macht sie nicht zu Arbeitern! Setzt also nicht nur auf schöne Fische, die euch bei der Pflege nicht unterstützen, sondern auch auf Welse, die euch die Futterreste wegessen. Außerdem haben die fleißigen Fensterputzer ihren Namen daher, dass sie sich auch von Algen ernähren. Schnecken erfüllen den gleichen Sinn, sie räumen ein wenig auf und halten alles sauber. Sie ernähren sich von den Überbleibseln. Achtet aber darauf, dass sie sich nicht zu stark vermehren. Wie ihr seht gibt es viele Möglichkeiten ein akzeptables Gleichgewicht zu erzeugen, lasst euch am besten direkt in eurer Zoohandlung beraten! Fangt mit Fischen an, die für Anfänger geeignet sind. Sie kosten nicht viel und sind nicht sehr anspruchsvoll.

Das haben wir bislang investiert

Aquarium 54l – Komplettset 50€
Kies rot 17€
Filter Eheim aquaball 37€
Zubehör (Schwamm, Kächer, Wasserteststreifen, Futter usw) 40€
Mulmsauger 15€
Juwel Rio 180l – Komplettset 249€
Juwel Unterschrank passend zum Aquarium 139€
Arznei, Wasseraufbereiter und Startbakterien 50€
Fische – Neons, Welse, Sumatrabarben und Mollys 130€
gesamt für die Aquarien 727€

3 Gedanken zu “für Einsteiger – Das kostet ein Aquarium

  1. Ich hatte früher auch mal ein oder zwei Aquarien und ich muss zugeben, bei mir hat es leider nie wirklich geklappt. Ständig war etwas mit dem Wasser nicht in Ordnung und die Fische habe leider auch nie lange überlebt 🙁 ich würde es nicht nochmal versuchen.

    Viele liebe Grüße

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